Leder im Auto ist hoher Belastung ausgesetzt: Sonne, Hitze, Schweiß, Reibung. Ohne Pflege verliert es Feuchtigkeit und Flexibilität, die Oberfläche wird spröde und bekommt mit der Zeit Risse, die sich nicht mehr reparieren lassen.
Reinigen kommt zuerst
Pflege auf verschmutztem Leder schließt den Schmutz ein. Deshalb wird zuerst mit einem geeigneten Lederreiniger und weicher Bürste schonend gereinigt — die Poren des Leders halten überraschend viel Schmutz, der die Oberfläche von innen angreift.
Leder reißt nicht plötzlich. Es trocknet über Monate aus, und der Riss ist nur das sichtbare Ende eines langen, vermeidbaren Prozesses.
Pflegen heißt rückfetten
- Nach der Reinigung mit einer Lederpflege Feuchtigkeit und Fett zurückgeben
- Dünn auftragen und einarbeiten, nicht ertränken
- Regelmäßig statt selten — Pflege wirkt vorbeugend, nicht heilend
Häufige Fehler
Aggressive Allzweckreiniger laugen Leder aus. Zu viel Pflegemittel macht die Oberfläche fettig und klebrig. Und der häufigste Fehler ist, gar nichts zu tun, bis es zu spät ist. Wer Sitze und Lenkrad ein paar Mal im Jahr pflegt, erhält ein Material, dessen Neuwert beträchtlich war — und das den Eindruck des ganzen Innenraums prägt.